Aktuelles
Foto Hannes Wader

27.7.10: Unmittelbar nach Ihrer Veröffentlichung ist die Wecker & Wader-CD "Kein Ende in Sicht" bei den Albumverkaufscharts auf Platz 26 eingestiegen und befindet sich dort zwischen den neuen CDs von Bruce Springsteen und Reinhard Mey, also in sehr guter Gesellschaft ..!

Neue CD:
WECKER & WADER – KEINE ENDE IN SICHT

CD Sturm & Klang/ALIVE (S&K 006)

Veröffentlichung am 16. Juli 2010.
Bestellungen ab sofort bei Scala möglich.


"Kein Ende in Sicht"

Unter diesem augenzwinkernden Motto geht Hannes Wader im Sommer 2010 nach 7 Jahren mit seinem Freund Konstantin Wecker wieder auf eine gemeinsame Tournee. Die beiden Künstler versprechen ein abwechslungsreiches Programm, eventuelle Überraschungen sind durchaus nicht ausgeschlossen.

Die Termine sind hier zu finden.


7 CDs wiederveröffentlicht:

Die „Phonogram/Universal“ nahm im Januar 2009 alle 7 CDs von Hannes Wader, die seit mehreren Jahren nicht mehr lieferbar und mitunter nur zu Mondpreisen im Internet zu erwerben waren, wieder in ihren Verkaufskatalog auf.
D.h. somit sind wieder alle(!) von Hannes Wader aufgenommenen bzw. autorisierten Alben im Fachhandel und natürlich auch bei SCALA (www.scala-kuenstler.de/merchandising.html) erhältlich.

Bei den wiederveröffentlichten CDs handelt es sich um:
„Ich hatte mir noch so viel vorgenommen“
„Kleines Testament“
„Hannes Wader singt Shanties“
„Bis jetzt (live)“
„Nach Hamburg“
„Hannes Wader singt Volkslieder“
„Nie mehr zurück“


CD "Neue Bekannte"

Hannes Wader hat viele Tage im Studio verbracht, um 20 seiner Lieder vollständig neu aufzunehmen.
Im September 2007 wurden sie unter dem Titel "Neue Bekannte" als CD veröffentlicht.
Hannes Wader dazu:
"Es mögen so an die 30 bis 35 Alben sein, die ich im Laufe der letzten 40 Jahre veröffentlicht habe ..." weiter


Interview mit Hannes Wader im März 2007 bei ZEIT online


Mal angenommen

Im September2006 wurde die CD "Mal angenommen" von Hannes Wader veröffentlicht (Pläne / CD 426 010 892 192 8). Erhältlich im Fachhandel und bei SCALA.
Sie enthält 10 neue Lieder von Hannes Wader, inkl. "Familienerbe" und der Neufassung von "Trotz alledem".

Hier einige Anmerkungen von Hannes Wader .


"Lieder kleiner Leute - Neues von Hannes Wader"

Manfred Bleskin über die neue CD auf www.ntv.de


Hannes Wader Liederbuch
"Lieder 2000 - 2005"

Mit dem vorliegenden Liederbuch "Hannes Wader - Lieder 2000 -2005" werden erstmals alle seine im neuen Jahrtausend entstandenen Werke vollständig mit Text und Noten veröffentlicht.
Ein Dokument, an dem hoffentlich nicht nur Hannes Wader-Hörer viel Freude haben werden, sondern auch alle Gitarrenspieler, die sich die Lieder "spielend" erschließen wollen, und Menschen, die gerne singen.

70 Seiten - 21 Lieder

pläne: 60001
ISBN: 3-88569-0276
Preis: 15,90 Euro


Auf vielfachen Wunsch, hier der Text des neuesten Liedes: "Familienerbe"


Interview

Nicht ganz neu, aber nach wie vor aktuell und sehr ausführlich ist das Interview, das Ralf Krämer mit Hannes Wader im Januar 2004 für die Zeitschrift "ALERT" geführt hat, dort aber nicht veröffentlicht wurde, weil die Zeitschrift leider ihr Erscheinen einstellen musste (was aber in keinem Zusammenhang mit Hannes Wader steht).

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Ralf Krämer (www.kurzebeine.de)


Zur Tournee 2005:
ein neuer Text von Hannes Wader: Trotz alledem 2005


Hannes Wader "Jahr für Jahr"
(Pläne / CD 828 767 141 824)

Die CD "Jahr für Jahr" ist eine neue Zusammenstellung von Liedern, die die Arbeit von Hannes Wader in den letzten 10 Jahren beispielhaft dokumentiert und einen Überblick über die Bandbreite seines Schaffens gibt. Eigene Songs, Interpretationen von Schubert- und Bellman-Liedern sowie die Zusammenarbeit mit seinen Künstlerkollegen Konstantin Wecker, Reinhard Mey und Klaus Hoffmann sind die Eckpfeiler der 14 ausgewählten Werke.

Begleitet und eingespielt wurden sie von renommierten Musikern wie Eberhard Weber, Chris Jones, Norbert Nagel, Nils Tuxen, Jo Barnikel, Steve Baker, Benjamin Hüllenkremer und Klaus Weiland.

Als Bonustrack dabei: eine bis dato unveröffentlichte Live-Aufnahme des legendären "Tankerkönigs" von 1972 , begleitet von Werner Lämmerhirt, aufgenommen im Berliner "Go-In".

Der guten Tradition des "pläne"-Verlages folgend, enthält das Booklet alle Liedtexte.


CD "Und es wechseln die Zeiten"
(Pläne / CD 828 766 523 324)

Hörbuch-CD
"Wein auf Lebenszeit - Hannes Wader liest Kurt Kusenberg"
(Pläne / CD 828 766 516 623)

CD "... und es wechseln die Zeiten":

Auf dieser CD gibt es zwölf Lieder, der überwiegende Teil im Studio aufgenommen.
Ein breites Spektrum an Liedern: neue, eigene Songs, Volkslieder, Wader-Vertonungen von Gryphius, Nietzsche und Eichendorff, und Übertragungen ins Deutsche (wie immer: sehr frei – diesmal aus dem Griechischen und dem Amerikanischen).

Es scheint zunächst schwer, diese Lieder zusammen zu denken, so unterschiedlich sind sie in Herkunft und Anmutung: bissige, politische Lieder, schlichte Volkslieder von Liebe und Sehnsucht, Lieder, die sich melancholisch mit Tod und Einsamkeit, mit Freundschaft und Verlust auseinandersetzen und zwischendrin der typische Wader-Humor, mal ganz sachte, mal zynisch und böse. Die Klammer, die dies alles mühelos zusammenhält, liegt am Ende in der Person Hannes Wader. "Ich versuche, eine möglichst große Vielfalt an Empfindungen auszudrücken, Liebe, Hass, Neid, Lebensfreude, Sehnsucht, Melancholie (die mir seit einiger Zeit die liebste Stimmung ist, solange ich nicht drin ertrinke)." (Wader, 2001)

So lässt uns der Künstler an seiner persönlichen Entwicklung teilhaben; wer die CD hört, bekommt eine Ahnung davon, wo dieser Mensch gerade steht und in welcher Weise die gesellschaftlichen Umbrüche auf ihn wirken. Am wirksamsten als verbindende Kraft der so unterschiedlichen Lieder ist vielleicht eine gewisse Einfachheit, dieses Ich-singe-das-jetzt, das sich selbst genügt.

Überhaupt scheint bei Hannes Wader im Beiläufigen oft die Essenz zu stecken: beiläufig liefert er in "Milliardäre" neben der grotesken Zuspitzung in der Darstellung sozialer Ungleichheiten die äußerst gelungene Parodie einer sog. lebensnahen Schulstunde, beiläufig erscheinen Naivität und Leichtigkeit, mit denen er in "Oh, käm das Morgenrot" den Ton von reiner Liebe und reinem Schmerz trifft, beiläufig nimmt er in Eichendorffs "Wandern lieb ich für mein Leben" seinen eigenen Impuls von vor 30 Jahren ("Heute hier, morgen dort") wieder auf und führt ihn fort. Und fast lakonisch wirkt es, wie er – bei allem Sentiment – in seinem "Griechischen Lied" die Sehnsucht der Deutschen nach dem "Prinzip Griechenland" an ihr Ziel bringt.

Mit ebendieser Selbstverständlichkeit greift er auch nach den alten Meistern und versichert sich ihrer Nähe und Verwandtschaft. Die Art, wie er Texte u.a. von Nietzsche und Gryphius hier vertont hat und singt, beeindruckt als Aneignung und Verbeugung in einem.

Die hervorragenden Musiker, die Hannes Wader für die Aufnahmen um sich versammelt hat, geben seinen Stücken die jeweils erforderliche Tiefe, Weite, Beschwingtheit und Eleganz. Sie tragen auf ihre Weise dazu bei, den inneren Zusammenhang der zwölf Lieder zu unterstreichen.

Mit seiner neuen CD fordert Hannes Wader uns auf, vergangene und gegenwärtige Zeiten, indem er sie an uns vorüberziehen lässt, mitfühlend zu betrachten; wie auch immer das Ergebnis unserer Betrachtungen ausfallen mag – Hannes Wader ist sich treu geblieben, auch in wechselnden Zeiten!

Kommentar von Hannes Wader zu den einzelnen Liedern der CD

Die Tour-Termine

Pressetext zum Download

CD "HANNES WADER liest KURT KUSENBERG"

Hannes Wader ist als Liedermacher seit Ende der 60er Jahre mit seinen Liedern unterwegs; sein Publikum umfasst mittlerweile mehrere Generationen. Den Strömungen des Zeitgeists ist er ausgesetzt wie jeder andere, bei ihm bestand die Konsequenz jedoch nie in der Anpassung an den Mainstream. Als Zeitgenosse lässt Hannes Wader diese Strömungen auf sich wirken, reflektiert und verarbeitet sie auf seine ganz eigene Weise. Die Ergebnisse finden sich dann zuverlässig in seinen Liedern – oft mit mehrjähriger Verzögerung aufgrund der ostwestfälischen "Schwerfälligkeit”, die er sich selbst attestiert. Wer mag, kann sich selber und seine Lebensumstände, zur Kenntlichkeit verzerrt, darin wiederfinden.

Viele Lieder von Hannes Wader sind eigentlich Erzählungen, Geschichten, die davon handeln, wie einer die Welt mit allem Schönen und allem Abstoßenden und auch dem Unverstehbaren erlebt und zu ergründen sucht, wie er dabei stolpert, zuweilen scheitert und manches Mal doch ankommt und vorübergehenden Frieden findet. So ausführlich und genau diese Erzählungen oftmals im Detail sind, so lakonisch erscheinen sie in ihren Schlussfolgerungen.

In dieser Genauigkeit im Detail, in dem feinen Humor, in den Seitenblicken ins Absurde und in der relativen Zeitlosigkeit seiner Betrachtungen liegen verbindende Elemente zu den Geschichten von Kurt Kusenberg. Eine Auswahl dieser Geschichten, die lange vergriffen waren, ist jetzt anlässlich Kurt Kusenbergs 100. Geburtstag im Rowohlt Verlag als Neuauflage erschienen.

"Die Geschichten von Kurt Kusenberg begleiten mich seit über 30 Jahren. Viele seiner Gestalten haben eine merkwürdig einprägsame Kraft; sie standen und stehen mir zur Seite, wenn ich gerade wieder mal die Kurve nicht kriege ...” (Hannes Wader).

Auf der vorliegenden CD stellt Hannes Wader uns als Sprecher seine persönlichen Lieblingsgeschichten von Kurt Kusenberg vor.

Biographisches Kurt Kusenberg
Pseudonyme Hans Ohl und Simplex

Kurt Kusenberg wurde am 24.06.1904 als Sohn eines deutschen Ingenieuers in Göteburg / Schweden geboren. Er verbrachte seine Jugend in Lissabon und studierte in München Kunstgeschichte. Nach seinem Studium reiste er viel durch Italien und Frankreich. 1930 arbeitet er als Kunstkritiker an der "Weltkunst" und "Vossischen Zeitung", ab 1947 war er freier Lektor und Schriftsteller in München und Hamburg. Seit 1958 gab er "rowohlts monographien" heraus. Er starb am 3.10.1983 in Hamburg. (nach Meyers Handbuch über die Literatur)"

Kusenberg war einer der poetischsten und skurrilsten Erzähler des 20. Jahrhunderts. Über ihn schrieb Marcel Reich-Ranicki: "Kusenberg hat mit erlesener Prosa einen sehr eigenwilligen Beitrag zur Literatur der Gegenwart geleistet." Friedrich Luft lobte. "Er ist einer der ganz raren, geborenen Erzähler. Seine Geschichten fangen fast alle harmlos an, um uns im nächsten Absatz in ein skurrile Welt zu entführen, wo alles anders funktioniert, als man es gewohnt ist. Kusenbergs Erfindungskraft scheint keine Grenzen zu kennen, und sein feinsinniger Humor hat absurde Qualitäten. Diese Geschichten haben im Laufe der Jahre nichts von ihrem Glanz verloren, weil sie zeitlos sind." (aus dem Vorwort des Buches "Wein auf Lebenszeit" rororo 23666)

"Daß die Leute in meinen Erzählungen unbedingt einen Sinn finden wollen, belustigt mich sehr. Warum gerade dort? Sie finden sich damit ab, daß die Politik sinnlos betrieben wird, daß unsinnige Verordnungen erscheinen, ja, daß ihr Leben nicht viel Sinn hat. Warum sollen dann meine Geschichten Sinn haben?" (Kusenberg 1963)


Wochenlang in den deutschen Verkaufscharts:

Die Doppel-CD "MEY WADER WECKER – DAS KONZERT" (Pläne / CD 743 219 875 020 / 2 CD) mit dem fast schon "legendären" gemeinsamen Konzert drei der bedeutendsten deutschen Liedermacher.
Ein "Elementarereignis" (Zitat Reinhard Mey)!

Erhältlich im Fachhandel und bei SCALA.

Auch die Medien und Plattenkonzerne scheinen die "Liedermacher" wieder zu "entdecken".
Z.Bsp. gab es im STERN anlässlich der Anti-Kriegs-Demonstration am 15.2. in Berlin einen größeren Bericht u.a. über Hannes Wader und Konstantin Wecker.

Hannes’ alte Plattenfirma (früher "Philips/Phonogram", heute "Universal") hat in ihrem Liedermacher-Archiv gekramt und hat unter dem Werbeslogan
"Die Liedermacher sind zurück!"
die Compilation "Gebt uns endlich Frieden" (mit Liedern von Wader, Wecker, Degenhardt, van Veen, Hüsch u.a.) veröffentlicht.
Da es sich bei dieser CD ganz offensichtlich um eine schnell und lieblos zusammengeschusterte Sache handelt (bei der die Künstler in keiner Weise involviert waren, was – leider – "normale" Gepflogenheit der meisten Schallplattenfirmen ist), können wir sie nicht nur nicht empfehlen, sondern raten vom Kauf dieses Machwerks ab.
Es ist nur der Versuch eines Schallplattenkonzerns, mit nahezu null Aufwand im Windschatten der Friedensbewegung Kohle zu machen.

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Robert Weißenberger
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Tel. 0 69 / 55 08 87, Fax: 0 69 / 59 50 94
E-mail: Scala.Weissenberger@t-online.de