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REINHARD MEY März '94, ich haderte im Hansa Studio mit meinem "Unendlichen Tango der deutschen Rechtschreibung", zu dem ich ein Akkordeon im Kopf hörte, das mir niemand so spielte. In der schwärzesten Verzweiflung erschien mir wie eine Vision Lydie Auvray, die ich bei den "Songs an einem Sommerabend" kennengelernt hatte. Ein Hilferuf und Lydie kam, diese unglaublich schwere Kiste auf den Schultern. Sie hörte den Titel zwei, dreimal, packte das faszinierende Knopfakkordeon aus, setze sich und spielte im ersten Anlauf und in einem Guß alles, was ich mir gewünscht und was mir so gefehlt hatte ach, noch viel mehr: Sie hauchte meinem Lied Leben ein und einen "Soupçon" französischer Leichtigkeit, der der Schwerkraft der deutschen Rechtschreibung ein paar Flügel verpasste, die sie luftig und leicht abheben ließen. Liebe Grüße, Lydie und alles Gute |
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Robert Weißenberger |
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