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"JAVA EN -ON”

Je vais t’chanter un’ p’tit’ chanson
Au son de mon accordéon
Si tu trouves pas ça folichon
Tant pis pour moi et bien l’pardon !

Y en a qui disent que c’est pas bon
Qu’ils préfèrent la flût’ ou l’violon
Ils prétendent même que c’est couillon
J’m’en fous, je joue d’l’accordéon

Et même si ce n’est pas d’bon ton
Je vais quand même pas me mettre au basson
Moi je vous dis: Vive l’accordéon
Bien sûr je ne parle qu’en mon nom

C’est l’piano du pauvre des flonflons
Qui faisait voler les jupons
Et battre les coeurs des Marion
Dans les bras de leur beau Léon

Piano à bretelles, ta chanson
On l’entendait dessous les ponts
Quand un’ fille pleurait son grand blond
Disparu par dessus les monts

Il sait crier quand nous pleurons
Séduire ou rire comme nous voulons ,
Il sait m’rappeler mon vieux tonton
Et mon enfance à Mezidon

C’est un vrai caméléon
Un bouffon fanfaron, un gai luron
Un fripon qui vous donne les frissons
A grand renfort de demi-tons

Même si tu sens le vieux chiffon
Et si tu viens des bas-fonds
A ceux qui t’méprisent, je réponds
Mon vieux, pour moi t’es un baron.

© Text & Musik: Lydie Auvray
(aus dem Album "Octavons” / BMG Ariola) 1995

"JAVA (GEREIMT) AUF -ON”

Ich möchte Dir ein kleines Lied singen,
Begleitet vom Klang meines Akkordeons,
Wenn Dir das nicht so gefällt,
Pech für mich und ‘Tschuldigung!

Manche sagen, das sei nicht schön,
Sie bevorzugen Flöte oder Geige,
Sie behaupten sogar, es sei blöde,
Mir ist es egal, ich spiele Akkordeon.

Und selbst, wenn es nicht zum guten Ton gehört,
Ich werde trotzdem nicht auf Fagott umlernen,
Ich sage Euch, es lebe das Akkordeon,
Aber natürlich spreche ich nur für mich.

Es ist das Klavier der Armen,
Das bei Dorfbällen die Röcke fliegen
Und die Herzen der Mädchen in den Herzen
Ihrer Verehrer höher schlagen liess.

Quetschkommode, Dein Lied
konnte man unter Brücken hören, wenn
Mädchen ihrem großen Blonden nachweinten,
Der über alle Berge verschwunden war.

Es weiß zu schreien, wenn wir weinen,
Zu bezirzen und zu lachen - wie wir wollen,
Es erinnert mich an meinen alten Onkel
Und an meine Kindheit in Mezidon.

Es ist ein wahrtes Chamäleon,
Ein prahlerischer Spitzbube, ein lustiger Bursche,
Ein Schelm, der Euch mit Hilfe seiner Halbtöne
Gänsehaut verursachen kann.

Auch wenn Du nach staubigem Stoff riechst
Und wenn Du von der Gosse kommst,
Denen, die Dich verachten, sage ich:
Mein Alter, für mich bist Du ein Baron.

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Robert Weißenberger
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